Prävention muss früh beginnen
Prävention muss früh beginnen
Vorbeugung für ein langes, gesundes Leben kann nicht früh genug beginnen. Foto: DigitalVision
Der eigentliche Beginn einer Alterskrankheit liegt meist schon Jahrzehnte zurück, bevor sich ihre ersten Symptome bemerkbar machen. Inzwischen gilt als gesichert, dass der degenerative Abbau, der in die Erkrankung mündet, von nutritiven Faktoren begünstigt wird. Es ist der Mangel an bestimmten Mikronährstoffen, der die antioxidativen Abwehrmechanismen, Enzymaktivitäten und den Zellstoffwechsel verlangsamen oder sogar blockieren kann.
Individuelle Prävention statt Gießkannenprinzip
Dieses Ungleichgewicht im Mikronährstoffhaushalt kann durch eine gezielte Zufuhr ausgeglichen werden. Eine entscheidende und wirksame Präventionsmaßnahme stellt dies aber nur dar, wenn sie individualisiert, das heißt nicht nach dem Gießkannenprinzip durchgeführt wird. Eine Bedarfsanalyse bei jedem einzelnen Patienten bildet hier die Grundlage. Mit dieser Strategie können individuelle Gesundheitsrisiken frühzeitig erkannt und erfolgreich minimiert oder sogar ausgeschaltet werden.
Die individualisierte Optimierung des Mikronährstoffhaushalts ist ein wesentlicher Beitrag für die primäre Prävention. Wissenschaftliche Belege dafür werden nahezu täglich in Studien auf der ganzen Welt geliefert. Mit der Fokussierung auf die individuelle Prävention wird das DGK, die älteste deutsche Vereinigung für Gesundheitsvorsorge, auch in Zukunft ein öffentliches Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig es ist, Verantwortung für die eigene Gesundheit.